Leitbild der Stadt Cottbus

Wohin geht‘s mit dieser Stadt?

Auf diese Frage versuchen wir, der Stadtmarketing- und Tourismusverband Cottbus, Antworten zu finden. Wir wollen ein Ziel anpeilen und die Segel setzen. Das heißt nicht, dass man im Wind nicht auch mal kreuzen und den Kurs korrigieren muss.

Ein Leitbild dient dazu, Ziele zu formulieren und Wege anzudeuten, auf denen man das Ziel erreichen will. In zwei Strategiekonferenzen mit vielen wichtigen Akteuren der Stadt haben wir einen Entwurf formuliert, den wir Ihnen hiermit zur Wertung geben. Vier Handlungsfelder sind als wichtig erkannt worden. Ein fünfter Abschnitt beschreibt das Fundament unserer lebenswerten Stadt, das immer wieder auf Standfestigkeit zu prüfen und zu stabilisieren ist, damit die vier Hauptentwicklungsthemen festen Stand haben können. Aus diesen inhaltlichen Aspekten hat sich für den Leitbildprozess das Bild einer Pyramide geformt.

Dabei entsprechen die vier gleichen Seiten der Pyramide den vier Leitthemen des Cottbuser Leitbildes und das Fundament, auf dem die Pyramide steht, ist gleichzusetzen mit dem Fundament für die Umsetzung des Leitbildes. Weitergedacht steht das Sinnbild ebenso für den Anspruch, der mit dem Cottbuser Leitbild einhergeht: Die Stadt und den „Cottbuser Ostsee“ im Sinne Fürst Pücklers visionär entwickeln! Das Besondere wagen! Dinge auf die Spitze treiben! Vorreiter sein!

Hier können Sie die Ergebnisse unserer Umfrage einsehen

  • Fundament
  • 1.
  • 2.
  • 3.
  • 4.

Fundament für die Umsetzung des Leitbildes

Gesamtwertung: 3,95 von 5
Bewertungen: 161

Die kreisfreie Stadt Cottbus ist Oberzentrum und der Behörden-, Bildungs- und Einkaufsstandort sowie das Zentrum für Kultur, Dienstleistungen und medizinische Versorgung der Region.

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Cottbus ist eine familienfreundliche Stadt, die ein alternatives Großstadtleben mit kurzen Wegen ermöglicht. Vielfältige soziale, kulturelle, sportliche und bildungsfreundliche Angebote schaffen eine besondere Lebensqualität. Durch die Kooperation zwischen freien Trägern, Unternehmen und Kommune im Bündnis Familie und die Unterstützung flexibler, familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle wird der Status als familienfreundliche Stadt erhalten.

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Durch die Anpassung der sozialen und medizinischen Angebote an die kommenden demografischen Veränderungen wird gesellschaftliche Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und Generationen auch zukünftig gesichert. Hierzu zählt die Versorgung mit ausreichend Betreuungsangeboten für alle Generationen ebenso wie die Förderung generationsübergreifender, interkultureller Bildungs- und Betreuungsprojekte und eine barrierefreie Stadt- und Verkehrsplanung.

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Die vielfältigen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ermöglichen lebenslanges Lernen und werden bedarfsgerecht und zukunftsfähig gesichert sowie durch Kooperationen mit Wirtschaft und Arbeit verknüpft. Die Angebote im außerschulischen Bildungsbereich begeistern Kinder und Jugendliche für den Bildungserwerb, um soziale Fähigkeiten und Kompetenzen herkunftsunabhängig zu entwickeln und junge Bewohner in der Stadt zu halten.

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Die Innenstadt ist das „Gesicht der Stadt“ und wird aktiv gestaltet, sodass insbesondere für Fußgänger eine hohe Aufenthaltsqualität entsteht. Um die Identifikation mit der Stadt, die Ortsidentität und die Eigenverantwortung zu stärken, werden nach dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung die Stadtentwicklungen auf den Stadtkern und den inneren Grünring fokussiert.

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Die ländlichen Ortsteile werden entsprechend der integrierten Stadtentwicklung an der Entwicklung der Gesamtstadt beteiligt.

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Die Stadtpolitik und das Stadtgeschehen sind geprägt durch eine engagierte Bürgerschaft, aktive Bürgervereine und Ortsbeiräte. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung wird zur Weiterentwicklung von internem Informationsaustausch, Service und Organisation gesichert. Dies schlägt sich in einer verbesserten Kommunikation zwischen Verwaltung, Bürgern, Privatwirtschaft und Politik nieder, durch die in vorhandenen Strukturen die bürgerschaftliche und unternehmerische Beteiligung verbessert wird. Ergebnis ist ein bürgernahes Arbeiten und die effiziente Bearbeitung gewerblicher Investitionen.

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1. Alte und neue Kulturlandschaften im Sinne Fürst Pücklers

Gesamtwertung: 3,73 von 5
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Unsere Vision als Geschichte:
„Familie Ludwig aus Berlin macht gern Ausflüge mit Rad oder Bahn, denn Vater Luca und Mutter Lena achten beim Urlaub auf ihren ökologischen Fußabdruck und interessieren sich für muskelbetriebenen Sport im und am Wasser. Gestern haben sie schon den Branitzer Park besucht und haben mit ihren Kindern Pücklereis aus regionalen Zutaten gekostet. Heute führte sie die Fahrt mit der solarbetriebenen Parkeisenbahn direkt aus der Stadt an das Ufer des Cottbuser Ostsees. Bei einer Fahrradrundfahrt um den See lernen sie viel über den Erholungsraum, der sich seit der Flutung des Tagebaus hier entwickelt hat und die Kinder freuen sich auf die sportliche Fahrt mit der Seilrutsche vom Merzdorfer Turm zur Kletterinsel im See. Von dort aus bringt sie ein Solarboot ans Ufer zurück. Morgen ist dann ausgiebiges Baden angesagt. Aber auch ein Paddelausflug in die Biosphäre Spreewald ist Pflicht. Ob das zu schaffen ist? Sie wollen auf jeden Fall wiederkommen und dann länger als nur ein Wochenende bleiben.“

Wer wir sind:
Ein facettenreiches Potenzial für die Stadt Cottbus ist durch Hermann Fürst von Pückler-Muskau gegeben. Die durch ihn geschaffene Kulturlandschaft Fürst-Pückler-Park entfaltet überregionale touristische Strahlkraft.

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Cottbus bietet als eine der grünsten Städte Deutschlands interessante Landschaftsräume mit einer hohen Biotop- und Artenvielfalt. Ergänzt wird dies durch vielfältige Parkensembles entlang der Spree und den Grünring um die Altstadt. Die Anbindung an sieben überregionale Fernradwege und die Spree als Wasserstraße in den Spreewald, ermöglichen die touristische Nutzung dieser landschaftlichen Besonderheiten.

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Schon jetzt ist der künftige „Cottbuser Ostsee“ im Bereich des ehemaligen Tagebaus Cottbus Nord eine spannende Weiterführung der Kulturlandschaften im Sinne Fürst Pücklers: Als Gestaltungsherausforderung und größte Landschaftsbaustelle Brandenburgs.

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Wer wir sein wollen:
Cottbus ist: Die Fürst-Pückler-Stadt. Unter der identitätsstiftenden Figur des Fürsten Pückler wird dieses Leitthema daher weiter ausgebaut. Dabei finden wir neue interessante Themen für die überregionale Vermarktung mit den Partnern des Europäischen Parkverbundes Lausitz.

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Der „Cottbuser Ostsee“ wird als moderne Interpretation des Landschaftswandels nach Fürst Pückler für Cottbuser und Touristen bereits während der Entstehung erlebbar gestaltet.

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Was wir dafür tun wollen:
Leitprojekt 1: Branitz wird UNESCO-Welterbe. Wir arbeiten mit der Stiftung Park und Schloss Branitz aktiv an der Erweiterung des UNESCO-Welterbes Muskauer Park um den Park Branitz.

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Leitprojekt 2: Wir bauen uns einen See! Unter diesem Motto werden die bergbaubedingten Landschaftsveränderungen am künftigen „Cottbuser Ostsee“ mit Anrainern und verantwortlichen Partnern nachhaltig gestaltet. Dies geschieht vor dem Hintergrund der mit den Anrainern erarbeiteten Zielstellungen im Rahmen der Potenzialanalyse. Dabei werden neue räumliche Verbindungen zwischen dem „Ostsee“ und dem Branitzer Park die identitätsstiftende Verbindung des Fürsten Pückler für beide Orte verdeutlichen. Mit vorausschauendem Blick werden gute planungsrechtliche Rahmenbedingungen für private Investitionen gelegt.

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Leitprojekt 3: Wir machen BuGa. Zur Förderung des Entwicklungsprozesses „Cottbuser Ostsee“ suchen und gestalten wir geeignete überregional wirkende Präsentations- und Fördermöglichkeiten, wie bspw. die Ausrichtung einer Bundesgartenschau. Zur Unterstützung der städtischen Kulturlandschaften im Sinne Fürst Pücklers, werden Erhalt und Ausbau des urbanen Erholungs- und Erlebnisraums entlang der Spree – mit seinen Park- und Grünanlagen – weiterhin gefördert.

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2. BTU Cottbus-Senftenberg: Impulsgeber für Forschung, Technologietransfer und Fachkräfte

Gesamtwertung: 4,17 von 5
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Unsere Vision als Geschichte:
„Boris kam aus der Ukraine an die BTU Cottbus, um hier Architektur zu studieren. Besonders interessierte ihn die Immobilienentwicklung und er promovierte zum Thema Hotelbauten. Ein praktisches Beispiel der Umsetzung fand er direkt vor den Türen der BTU – am Cottbuser Ostsee. Er wurde Teammitglied bei einem Projektentwickler und sitzt heute stolz auf der Seeterrasse am Cottbuser Hafen, denn an der Konzeptentwicklung für das Hafenhotel hat er mitgewirkt. Sein Wissen will er gern in die Ukraine weitergeben und er steht vor der Entscheidung, eine Büro-Außenstelle am Schwarzen Meer zu eröffnen. Aber zurückgehen für immer? Es hält ihn viel in Cottbus – hier hat er seine Frau kennengelernt und will eine Familie gründen. Sein schwimmendes Holzhaus ist am Merzdorfer Steg bereits im Bau. Für seinen kleinen Bruder wird dann sein bequemes und günstiges WG-Zimmer in Uni-Nähe frei. Ihm hat er das Studieren hier auch schmackhaft gemacht.“

Wer sind wir:
Cottbus ist mit der „Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg“ die Universitätsstadt im Süden Brandenburgs. Mit ihren Studierenden ist sie Quelle gut ausgebildeter Fachkräfte für unsere gesamte Region. Herausragend ist der Anteil internationaler Studierender von über 20 Prozent.

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Mit der universitären Forschung in unmittelbarer Nachbarschaft haben unsere Unternehmen einen Vorteil, der bereits in vielfacher Weise durch Vernetzung und Kooperation genutzt wird. Stadt und Region bieten Räume zum Ausprobieren innovativer Ideen, die lokal bedeutsam sind, aber auch national und international ausstrahlen.

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Wer wir sein wollen:
Als einzige technische Universitätsstadt in Brandenburg behaupten und stärken wir unseren Status als Wissenschaftsstandort auch in Zukunft. Kommune und Wirtschaft profitieren gleichermaßen von der Anwendungsorientierung und Grundlagenforschung der BTU auf internationalem Spitzenniveau.

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Durch eine gezielte engere Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune, wird der weltweite Wissens- und Technologietransfer in die Region weitergegeben und die regionale wirtschaftliche Entwicklung unterstützt.

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Zudem schafft eine gelebte Willkommenskultur das kulturelle und mentale Umfeld für Gründer, Zuzügler, künftige Fachkräfte sowie internationale Studierende und fördert darüber hinaus die Identifikation mit der Stadt Cottbus.

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Was wir dafür tun wollen:
Leitprojekt 1: Gründer willkommen! Wir schaffen die räumlichen und atmosphärischen Bedingungen für Existenzgründer im Umfeld des Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg. Bei der Wirtschaftsförderung wird ein BTU-Coach eingerichtet, der den Austausch mit dieser kreativen jungen Szene sucht und ihre Ansiedlung unbürokratisch und bedarfsgerecht regelt.

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Grundsätzlich wird der Informationsfluss zu den Angeboten der Stadt Cottbus und ihrer Unternehmen für Studierende, Absolventen und Existenzgründer verbessert. Um künftigen Studierenden die Ankunft in Cottbus zu erleichtern, schaffen und bieten wir besonders günstigen Wohnraum mit optimalen Verkehrsanbindungen an den Campus sowie ein reiches Kulturangebot.

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Als Vorbedingung für ein alternatives familiäres Großstadtleben werden Freiräume für Neubürger, Absolventen und die wachsende Gründerszene, mit unterschiedlichen Wohn- und Lebensformen, geschaffen. Durch Politik, öffentliche Institutionen und bürgerschaftliches Engagement wird eine Willkommenskultur vorgelebt, die ansteckend wirkt und Vorurteile abzubauen hilft.

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Leitprojekt 2: Wir sprechen als eine Wirtschaftsregion Lausitz! Für die bessere Wahrnehmung der Lausitz im europäischen Wettstreit der Regionen um Fachkräfte und Investitionen arbeiten wir an einer gemeinsamen Wirtschaftsregion Lausitz, die mit einer Stimme spricht.

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3. Stadt mit Tatkraft für Energie, Wirtschaft und Innovation

Gesamtwertung: 4,27 von 5
Bewertungen: 96
Unsere Vision als Geschichte:
„Simon hat seine berufliche Karriere als Mechatroniker begonnen. Als der Tagebau Cottbus-Nord ausgekohlt war, stand er vor einer schweren Entscheidung. Damals startete er noch ein Weiterbildungsstudium an der BTU und arbeitet heute bei einem Zulieferbetrieb für Solarboote, das sich direkt neben dem BTU-Gelände gegründet hat. Sein Chef bekam bei der Ansiedlung erstklassige Beratung und passende Räume von der regionalen Wirtschaftsförderung. Und er will Simon demnächst zum Vertriebsleiter machen, denn zunehmend kommen Aufträge aus den Seengebieten Sachsens und Polens. Dahin muss nun die Logistik für die Anlagenteile organisiert werden, was aufgrund der hervorragenden Bahn- und Autobahnanbindungen kein großes Problem ist. Simon selbst fährt hin und wieder das Versuchsboot auf dem Cottbuser Ostsee und hat daran große Freude, auch wenn er mitunter noch wehmütig an seine Jugendzeiten zurückdenkt, als er hier auf der Förderbrücke stand!“

Wer wir sind:
Der Wirtschaftsstandort Cottbus gehört zur Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Der Standort Cottbus ist insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg in den Bereichen Energie und Umwelt attraktiv für Forschung und Entwicklung neuer Technologien.

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Die Vernetzung zwischen Forschung und Wirtschaft im Bereich Braunkohleverwertung ist dabei beispielhaft für andere Forschungsbereiche und Standorte. Größte Arbeitgeberbranche ist die Gesundheitswirtschaft, die in Zusammenhang mit dem Tourismus noch Wachstumspotenziale hat.

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In der industriefreundlichen Stadt Cottbus bieten attraktive Industrie- und Gewerbegrundstücke ausreichend Flächen für gewerbliche Entwicklungen. Der Mittelstand und das Handwerk bilden mit einem starken Dienstleistungssektor die Basis für die Wirtschaftskraft der Stadt. Als größte und vielfältig vernetzte Stadt im deutsch-polnischen Grenzraum schlägt Cottbus eine wirtschaftliche Brücke nach Osteuropa.

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Wer wir sein wollen:
Als größte Stadt in der Innovationsregion Lausitz zwischen Berlin und Dresden gestaltet Cottbus den Strukturwandel aktiv und überzeugt als Vorteilsregion für Investoren mit Standortvorteile in den Bereichen Forschung, Flächen, Fachkräfte und Förderung.

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Die Kompetenz der BTU Cottbus-Senftenberg, z.B. auf dem Feld der Industriepunkt 4.0 am Innovationszentrum Moderne Industrie, wirkt sich fördernd auf klein—und mittelständische Unternehmen aus. Regenerative Energieträger und innovative Energiedienstleistungen werden zu weiteren wichtigen Standortfaktoren für Cottbus und die Region entwickelt.

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Zur Steigerung der Akzeptanz werden die Bürger bei Ausbau und Förderung der Elektromobilität sowie zukunftsfähiger Energien durch umweltfreundliche Energieversorgung, Energieeinsparung, höhere Energieeffizienz und innovativen Energietechnologien frühzeitig eingebunden und sensibilisiert.

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Die Stadt wird durch energetische Modernisierung und Sanierung kommunaler Gebäude zum Vorbild für ökologisch orientierte Wohnraumentwicklung mit Freiräumen für experimentellen Wohnungsbau und urbane Gärten. Insbesondere geschieht dies auf den dafür ausgewiesenen Flächen am künftigen „Cottbuser Ostsee“.

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Innerhalb der Stadt wird ein zukunftsorientierter, sicherer sowie sozial- und umweltverträglicher Verkehr für eine Stadt der kurzen Wege entwickelt. Dabei spielt die Straßenbahn als traditionsreichster Baustein der e-Mobilität eine wichtige Rolle.

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Was wir dafür tun wollen:
Leitprojekt 1: Wir ertüchtigen die Wirtschaftsförderung. Mit einer leistungsfähigen Wirtschaftsförderung sowie einem starken Standortmarketing, das konzeptionell strukturiert und kundenorientiert arbeitet, werden Unternehmensentwicklungen und -ansiedlungen sowie die Vermarktung als Innovations- und Vorteilsregion vorangetrieben.

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Wir stellen die Weichen für erfolgreiche privatwirtschaftliche Investitionen, auch am „Cottbuser Ostsee“. Als Partner der BTU und der Innovationsregion Lausitz GmbH schaffen wir gute Voraussetzungen, damit neue Ideen zur Bewältigung des Strukturwandels in Industrie und Gewerbe umgesetzt werden können.

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Wir bieten Bestandsunternehmen gute Bedingungen für ihre Weiterentwicklung und neue Investitionen in unserer Stadt und binden sie, ebenso die Professoren der BTU, als Botschafter aktiv in das Standortmarketing ein.

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Leitprojekt 2: Wir kämpfen für eine leistungsfähige Infrastruktur. Die Verbesserung der überregionalen Verkehrsanbindung unserer Stadt und des künftigen „Cottbuser Ostsees“ ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Entwicklung.

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Über das Bundesfernstraßennetz wird die Verbindung Richtung Süden und Südosten optimiert. Eine umsteigefreie Fahrt zum künftigen Hauptstadtflughafen BER wird forciert.

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Mit Landes- und Bundesbehörden wird an der zweigleisigen Anbindung von Cottbus in den Schienenfernverkehr nach Leipzig und Berlin gearbeitet. Das Radverkehrsnetz unserer fahrradfreundlichen Stadt wird gepflegt und bedarfsorientiert ausgebaut.

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Leitprojekt 3: Cottbus ist die Radfahrerhauptstadt der Lausitz. Das Radfahren wird durch die Verknüpfung mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln und dem Erhalt, Ausbau und der Optimierung der radtouristischen Infrastruktur als echte Alternative im Straßenverkehr weiter ausgebaut.

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4. Leuchttürme der Sport- und Kulturstadt

Gesamtwertung: 4,14 von 5
Bewertungen: 107
Unsere Vision als Geschichte:
„Wenn beim jährlichen Ostsee-Triathlon die Starttickets ausgegeben werden, ist auch Tanja aus Essen mit ihren Freunden dabei. Die Freizeitsportlerin schätzt die gute Strecke vom Branitzer Park entlang der Spree und rund um den Ostsee. Oftmals startet sie dann direkt neben den berühmten Olympia-Stars, die hier ihre Hausstrecke mit guten Vereinsanlagen haben. Und weil neben Training auch Erholung sein muss, hängen sie dieses Mal eine Woche dran, um anschließend auch noch die Kultur der Stadt zu genießen. Die angesagte Outdoormesse im Spreeauenpark, das Sommertheater, das Ostsee-Beachfestival oder die Feste im Branitzer Park locken aber nicht nur Sportler. Dieses Jahr dreht Oscar-Preisträger Andreas Dresen beim Triathlon Szenen seines neuen Films, der dann zum 35. Cottbuser Filmfestival Premiere haben wird. Dann kommt auch Tanja mit ihren Freunden wieder, um sich selbst in Aktion zu sehen und mischt sich mit dem kulturinteressierten Publikum aus ganz Europa bei den Partys in den vielen kleinen blau beleuchteten Szenekneipen und Galerien zwischen Theater, Kino, Campus und Altmarkt.“

Wer wir sind:
Die Kultur prägt Cottbus nach innen und außen. Regional entfaltet Cottbus eine einzigartige Strahlkraft als moderne Sport-, Kultur-, Gastronomie- und Einkaufstadt mit einer Vielzahl an Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie hochwertigen Sport- und Kulturveranstaltungen mit überregionaler Bedeutung. Diese urbane Angebotsvielfalt der Stadt als Teil des sorbisch-wendischen Siedlungsgebiets, ergänzt das ganzheitliche touristische Angebot des Spreewaldes.

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Die Sportbegeisterung der Stadt zeigt sich in einem großen Angebot im Spitzen-, Breiten- und Gesundheitssport, ergänzt durch ein dichtes Netz an Lauf- oder Radstrecken, Wegen und multifunktionalen Freizeitplätzen. Jeder fünfte Cottbuser ist in einem der 145 Sportvereine mit über 70 angebotenen Sportarten aktiv.

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Das Sportzentrum Cottbus mit Olympiastützpunkt, Sportschule, Internat, Sportmedizin und Sportstätten, bietet hervorragende Bedingungen für die Sportförderung mit Fokus auf Radsport, Turnen und paralympischen Sport.

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Wer wir sein wollen:
Wir sind die Kultur- und Sportstadt der Lausitz und präsentieren uns im Sinne der Geisteshaltung des Fürsten Pückler interkulturell und weltoffen, intellektuell und überraschend. Bei einem Besuch im Süden Brandenburgs positionieren wir uns zukünftig mit unserer Angebotsvielfalt als ein Muss für Touristen.

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Der „Cottbuser Ostsee“ wird mit neuen infrastrukturellen, touristischen und wirtschaftlichen Projekten als überregional interessanter Treffpunkt für Sporttreibende im, auf und am Wasser etabliert.

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Cottbus entwickelt die Innenstadt als attraktiven Erlebnis- und Einkaufsort und als „Gesicht der Stadt“ weiter.

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Um Strahlkraft in die gesamte Region zu bringen, werden die Themen Energiewende, Landschafts- und Wertewandel als Kennzeichen für den Messe- und Kongressstandort Cottbus weiterentwickelt. Dies erfolgt auch mithilfe des Menschenrechtszentrums.

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Was wir dafür tun wollen:
Mit der Stärkung und Bündelung der Kräfte im Marketing unter Beteiligung der Bürger, wird Cottbus als das urbane Zentrum der Freizeit- und Tourismusregion Lausitz gefördert. Dabei bildet eine enge touristische Zusammenarbeit und Vernetzung mit den benachbarten Reisegebieten Spreewald, Lausitzer Seenland und Polen die zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermarktung unserer Stärken.

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Die Sprache, Kultur und Traditionen der Sorben/Wenden dienen als Ansatz für eine besondere Identitätsfindung. Mit regionalen Partnern sowie mit Land und Bund wird die Neuinterpretation und Zukunftsfähigkeit dieser besonderen Kultur gefördert. Wir ermöglichen allen Alters- und Bevölkerungsgruppen den Zugang zu den hochwertigen Sport- und Kulturangeboten. Hierfür werden Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen erhalten und nutzerorientiert ausgebaut.

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Leitprojekt 1: Sport frei für den künftigen Ostsee! Der Entwicklungsprozess am „Cottbuser Ostsee“ wird durch attraktive und imagebildende Freizeit,- Sport- und Kulturveranstaltungen begleitet.

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Leitprojekt 2: Kulturkampagne nach Pücklerart. Wir heben jene Veranstaltungsformate hervor, die die überregionale Ausstrahlung und Bekanntheit stärken und Interkulturalität, Innovation, Weltoffenheit sowie Kultur- und Kunstsinn erlebbar machen. Dabei achten wir darauf, die kulturhistorischen Besonderheiten der Region zu betonen.

dieser Meinung sind: 180
nicht dieser Meinung sind: 51

Leitprojekt 3: Ehrenamt zahlt sich aus. Das ehrenamtliche Engagement in Vereinen wird deutlicher gefördert und die Bedeutung von Sponsoring bei Unternehmen und öffentlicher Hand spürbar anerkannt.

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